Ensemble

Das Ensemble TromboNova setzt sich mit zeitgenössischer Posaunenkammermusik auseinander. Die vier Musiker aus Leipzig und Berlin verbindet die Affinität zum Experimentieren nach neuen Klang- und Spielmöglichkeiten auf dem »alten« Instrument Posaune, das als erstes Blechblasinstrument schon im 15.Jahrhundert durchgehend chromatisch gespielt werden konnte.

TromboNova möchte neugierig machen auf Neue Musik. Das Ensemble führt bestehende Werke der Avantgarde auf, vor allem aber engagiert es sich in enger Zusammenarbeit mit Komponisten für die Entstehung neuer Kompositionen. Auf diese Art und Weise konnten Werke namhafter zeitgenössischer deutscher Komponisten wie Siegfried Matthus, Friedrich Schenker oder Siegfried Thiele uraufgeführt werden. In internationaler Zusammenarbeit entstanden unter anderem Werke von Karen Ananyan, Kian Geiselbrechtinger, Péter Köszeghy, Andrès Maupoint, Aya Okajima, Gwyn Pritchard, Jakub Polaczyk, Hyun Jung Shim oder Stepan Sukasyan für das Ensemble.

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TromboNova ist seit 2003 aktiv. »Mittlerweile gehört das Posaunen- quartett zu den bekanntesten Vertretern für Neue Musik in Leipzig«, urteilte das Magazin »Sonic« 2008. Das Ensemble spielte auf Festivals und Konzertreihen Neuer Musik wie der »Unerhörten Musik« im Berliner BKA-Theater, dem »Now!«-Festival für Neue Musik in Essen, den »Intersonanzen« in Potsdam und Brandenburg, den Hallischen Musiktagen, dem Cottbuser Musikherbst oder den »Randfestspielen« Zepernick bei Berlinspielte.  Es trat unter anderem in der Akademie der Künste Berlin, in der Oper Leipzig, im Zeche-Zollverein Essen oder im Händelhaus Halle auf. Künstlerische Zusammenarbeit gab es mit dem Komponisten und Posaunisten Friedrich Schenker, dem Dirigenten und Komponisten Johannes Harneit, dem Komponisten und Aktionskünstler Jonathan Bepler, der Sopranistin Soula Parassidis, der Gitarristin Juliane Tief, dem Gitarristen Mats Scheidegger, dem Organisten Stefan Kießling, dem Gitarrenquartett »Cuarteto Apasionado«, dem Ensemble Ruhr, der Sinfonietta Leipzig, den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt unter Oliver Weder, dem Schauspieler Thomas J. Hauck sowie mit den Regisseuren Bert Bredemeyer und Peter Konwitschny.

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